Hallo!
Erst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Da hast Du Dir wirklich eine schöne Reise ausgedacht, und meiner Meinung nach passt das alles auch wunderbar. Wenn Ihr diese Route auf drei Wochen verteilt, habt Ihr überall gemütlich Zeit...
Nun zu Deinen Fragen: Zwei Nächte würde ich auf jeden Fall in der Sacacomie-Lodge verbringen - wenn es passt sogar drei. Es ist wirklich wunderschön dort! Schaut mal, ob für Euch eine der Junior-Suiten preislich in Frage kommt. Die haben dann sogar einen offenen Kamin und sehr schöne Balkone mit Seeblick. In jedem Fall würde ich dort Halbpension buchen. Zum einen ist das Restaurant dort wirklich gut - und zum anderen gibt es drumrum weit und breit eh nix anderes....
Zwei Nächte in Percé finde ich dagegen nicht notwendig. Der Ort besteht nur aus einer Handvoll Häusern - man hat das alles schnell gesehen. Es sei denn, Ihr wollt auf den Rocher und diesen ausgiebig bewandern.... Dann wären auch zwei Nächte ok... Aber in jedem Fall könnt Ihr dort eine Nacht zur Disposition stellen, wenn es anderswo eng wird.
Dagegen würde ich noch eine zweite Nacht in Saint-Anne-des-Monts einplanen und von dort aus den Nationalpark erkunden.
Zur Fähre: Ich denke mal, dass die meisten geplanten Touren die Fähre ab Matane nehmen, da dies die letzte Möglichkeit zum Übersetzen vor der St. Lorenz-Mündung ist. Damit hat man eine möglichst lange Strecke am wirklich schönen Nordufer. Wenn es zeitlich und fahrplanmässig bei Euch passt, würde ich sogar statt nach Baie Comeau nach Godbout übersetzen, um noch ein wenig mehr Stecke im Norden zu haben.
Zu den Hotels: Ich geb zu, ich hab einen Narren an den Fairmont-Hotels gefressen. Diese gediegene Grand-Hotel-Atmosphäre finde ich einfach wunderschön. Und Ihr habt zumindest zwei sehr schöne Exemplare auf Eurer Route: Das Chateau Frontenac in Quebec und das Manoir Richelieu in La Malbaie. Wenn es preislich für Euch machbar ist unbedingt in beiden Hotels ein Zimmer mit Blick auf den St. Lorenz buchen!
Von La Malbaie aus könnt Ihr sehr gut die Nationalparks Hautes-Gorges-de-la-Rivière-Malbaie und Grands-Jardins besuchen. Darum lohnen sich dort auch zwei bis drei Übernachtungen.
Das Fairmont in Montreal ist dagegen ein modernes Business-Hotel, aber sehr gepflegt und mit perfekter Lage direkt bei der Kathedrale.
Eine gute Stunde außerhalb von Montreal auf der Strecke nach Ottawa gäbe es noch das Chateau Montebello, aber das liegt nicht mehr wirklich auf Eurer Route. Da wäre dann nur das Hotel an sich das Ziel - es sei denn, Ihr würdet noch einen Abstecher nach Ottawa in Euer Programm aufnehmen. Das Hotel liegt direkt am Ufer des Ottawa-River in einem herrlichen Park. Es ist - ähnlich wie Sacacomie - als riesiges Blockhaus angelegt und sehr gemütlich. Allerdings sind die Zimmer eher klein und bescheiden. Fotos zu all den genannten Hotels findet Ihr auf der Fairmont-Homepage.