Zum Arabischen Coffe Baum

Leipzig/Sachsen
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Infos Zum Arabischen Coffe Baum

Das Haus "Zum Arabischen Coffe Baum" ist eines der ältesten kontinuierlich betriebenen Café-Restaurants Europas. Hier hatten berühmte Dichter, Komponisten und Universitätsgelehrte ihren eigenen Stammtisch, an dem sie philosophieren, spielten, speisten und auch tranken. Das Haus am "Am Barfüßer Gäßgen" in Leipzig gelangte wie folgt zu seinem Namen: Während des Umbaus in den Jahren 1719/20 erhielt das Gebäude eine Portalplastik, die fortan als Haus- und Gewerbezeichen diente und 1720 den neuen Hausnamen "Zum Arabischen Coffe Baum" begründete. Der Legende zufolge hatte Kurfürst August der Starke eine Liaison mit der Wirtin Johanna Elisabeth Lehmann. Aus Dank für die erbrachten Liebesdienste soll er ihr die prächtige Plastik gestiftet haben. Entgegen der noch heute bestehenden Meinung war der Coffe Baum zu keiner Zeit eine reine Kaffeeschänke. Schon die erste Wirtin Lehmann schenkte ab 1720 auch Tee, Kakao und Likör aus. Hopfen und Malz waren hier ebenfalls nicht verloren, sondern ab 1742 frisch gezapft zu genießen. Für das leibliche Wohl der Gäste servierte man im Coffe Baum anfänglich noch einen kleinen Imbiss. Doch das sollte sich schon sehr bald ändern, denn á la carte konnte man schon kurz nach 1800 speisen.   Es gibt das arabische Café, das französische Café sowie das Wiener Café. Speisen kann man im Erdgeschoss in der Schumann- oder Lehmannstube oder im Restaurant Lusatia. Adresse: Kleine Fleischergasse 4, 04109 Leipzig, Telefon: (0341) 96 100 60/61,Fax: (0341) 96 100 30, Email: Coffe-Baum@t-online.de homepage: www.coffe-baum.de

Neueste Bewertungen (9 Bewertungen)

Gerd71+
Mai 2025

Touristen-Nepp im historischen Gemäuer

3,5 / 6

Im neu eröffneten Coffee Baum ist der Mittagstiisch nicht zu empfehlen, z.B. "Tafelspitz Menue": am 07.05.2025 gab es nach einem winzigen Süppchen mit 4 Eierstich-Stückchen zerkochtes, geschmackfreies und faseriges Fleisch in einer trüben Bühe mit ebenfalls zerkochten Gemüse- und Kartoffelstücken, serviert in einem Kochtopf mit einem Stück Markknochen, wie man ihn für´n Hund kauft. Das leere Geschirr wurde nicht abgeräumt. Fazit: Touristennepp vom Feinsten. Bitte nur Leuten empfehlen, die man nicht mag. Zum Niveau des "alten" Coffee Baum kein Vergleich.

Thomas46-50
April 2017

Nie wieder

4,0 / 6

Durchschnittliche Speisen und durchschnittlicher Service ewige Wartezeit auf Rechnung

Sylvia61-65
April 2015

Nicht vom Namen blenden lassen

4,0 / 6

Wir waren heute sehr enttäuscht. Das Essen war zwar nicht schlecht, aber dem Preis nicht angemessen. Es kam alles recht lieblos daher. Das Bier war das schlimmste, sah aus wie Apfelsaft und war schal. Auf unsere Kritik hin sagte ma, das käme so aus der Schankanlage, da könne man nichts machen. Das Kuchenangebot war recht spärlich. Den Kaffee haben wir nicht probiert. In einer solch berühmten Einrichtung erwartet man einfach mehr Engagement in jeder Hinsicht. Vielleicht haben wir einen schlechten Tag erwischt.

Brigitte61-65
September 2014

Einmal hin und nie mehr wieder

4,5 / 6

Bei unserem Besuch hatte ich den Eindruck hier wird mit dem Namen Geld gemacht . Es wird als ältestes Kaffeehaus Deutschlands angepriesen , welches man unbedingt besuchen muß . Ich war enttäuscht von der Einrichtung im Kneipencharakter , auch die Preise stehen absolut nicht in der Realation zur Leistung , hinzu kam die Unfreundlichkeit des Kellners was auch andere Gäste bemängelten . Es war Wahltag in Sachsen und nach der Frage unserer Tischnachbarn zum Ausgang der Wahl reagierte er ziemlich ruppig . Vielleicht hatte ja seine Partei nicht gewonnen , aber so etwas darf im Service nicht passieren . In Düsseldorf gibt es weitaus schönere Cafes , die locker mit dem Arabischen Coffe Baum konkurrieren können .

Bernd61-65
August 2014

Hier schnuppert und sieht man Geschichte

6,0 / 6

Das Kaffehaus "Zum Arabischen Coffe Baum" erreicht man z.B. vom Markt kommend durch das Barfußgäßchen (hier gibt es eine Lokalität neben der anderen). Auf halbem Wege biegt man in die Kleine Fleischergasse ein und schon steht man nach kurzem Weg vor dem imposanten Gebäude. Es ist ein kultur- und kunstgeschichtliches Baudenkmal und zählt zu Europas ältesten Kaffeeschänken. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts wird hier nachweislich Kaffee ausgeschenkt. Es war für viele prominente Musiker seiner Zeit der Stammtisch. So u.a. auch für Robert Schumann. Dieses konnten wir bei unserem Essen (übrigens zu "normalen Preisen") in der "Musikerstube" auf den zahlreichen dort aufgehängten Fotos/Bildern sehen. (Siehe auch eingestellte Fotos) In diesem Gebäude findet man neben dem Restaurant (auch viele Sitzplätze sind vor dem Gebäude vorhanden) und verschiedenen Cafe-Räumen auch ein Kaffee-Museum. Es wird eine Ausstellung zur Geschichte des Kaffees in Leipzig gezeigt. Besonders beachtenswert ist das außergewöhnliche Hauszeichen, das dem Haus seinen Namen „Zum Arabischen Coffe Baum“ gab. Gäste waren u.a. auch: Johann Sebastian Bach, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang von Goethe, Napoleon Bonaparte, Franz Liszt und Richard Wagner. Fazit: Es lohnt sich, hier einzukehren!