Reisetippbewertung Amtsgericht Wismar
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Alter: 66-70
Reisezeit: im September 13
Weiterempfehlung: Ja
Ø dieser Bewertung: 5.0
Einst Stadtresidenz, jetzt Amtsgericht von Wismar
Die ehemalige Stadtresidenz der mecklenburgischen Herzöge in Wismar, der Fürstenhof, liegt östlich von der Georgenkirche. Es ist ein architektonisch bedeutender dreigeschossiger Renaissancebau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Sehenswert ist der an italienische Paläste erinnernde Flügel („Neues Langes Haus“ (1553 bis 1556). Der mit Fensterrahmungen aus Terrakotta, einem schönen Sandsteinportal und Relieffriesen geschmückt ist. Das dazu im fast Rechten Winkel stehende westliche spätgotische Flügel, das „Alte Haus“, entstand 1512/13. Eine reiche ausdrucksvolle Gestaltung weisen auch die Eingangsportale des Durchgangs auf. Nach der Abtretung Wismars an die schwedische Krone 1648 wurde von 1653 bis 1802 das höchste schwedische Gericht für die schwedischen Besitzungen in Norddeutschland, das so genannte Tribunal, im Fürstenhof eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren im Fürstenhof das Kreisgericht des Kreises Wismar und das Stadtarchiv untergebracht. Das Amtsgericht von Wismar nutzt heute die Räumlichkeiten des Fürstenhofes.
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