Kurfürstliches Palais
Trier/Rheinland-PfalzNeueste Bewertungen (6 Bewertungen)
Kurfürstliches Palais
Das Kurfürstliche Palais wird heute als Verwaltungsgebäude genutzt. Eine Besichtigung ist nur selten möglich. Aber auch von außen, mit der barocke Fassade, kann man den Prunk der Vergangenheit erkennen. Auch ein Bummel durch den tollen Palastgarten lohnt sich.
Wunderschönes Schloss mit Palastgarten
Das Kurfürstliche Palais befindet sich direkt hinter der Konstantin Basilika und wurde im 17. Jahrhundert als Residenz der Trierer Kurfürsten und Erzbischöfe erbaut. Mit seiner zartrosaner Fassade gehört das Palais zu den schönsten Renaissance- und Rokokoschlössern der Welt. Heute ist das Palais der Sitz der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, einzig der großen Rokoko-Saal und schöne Rokoko-Treppe können bei Konzerten besichtigt werden. Besonders schön ist der Palastgarten mit seinen Statuen und Brunnen, wie gemacht für einen erholsamen Spaziergang.
Sehr schönes Palais aus zwei Stilepochen
Ich bin ab Kaiserthermen auf das Kurfürstliche Palais zugegangen, kam demzufolge durch die schöne Parkanlage. Diese hatte ein wenig unter dem Winter gelitten, allerdings kann man sich sehr gut vorstellen, wie schön es dort im Sommer aussieht. Scheint die Sonne nur ein wenig, sieht man den vergoldeten Stuck des altrosafarbenen Barockpalais schon von weitem (blitzt auf :-). Sehr hübsch sieht’s dann aus der Nähe aus – mit dem schönen weißen Balkongeländer und den dortigen recht großen weißen Statuen. Diese sollen die vier Jahreszeiten darstellen, wohingegen oben (auf der Attika) die vier Tageszeiten stehen. Natürlich gibt es noch sehr viel mehr prächtige Statuen, Figuren, Putten, usw. Insbesondere der mittige Vorsprung des Palais ist sehr aufwändig gestaltet. Dieser Teil des Palais (Südflügel) stammt – wie er sich heute präsentiert – aus dem 18. Jh. Die Umgestaltung erfolgte auf Veranlassung des Kurfürsten und Erzbischof von Walderdorff. Ich bin dann entlang der Konstantin Basilika um das Palais herumgegangen. Auf der Nordseite der Anlage ist einer der beiden Flügel des ursprünglichen Palais zu sehen. Dieser datiert – wie auch der Ostflügel (dort gibt’s ein unterirdisches Parkhaus) – aus dem 17. Jh. und wurde zur Zeit des Lothar von Metternich erbaut (ebenfalls Kurfürst und Erzbischof). Diese Teile des Palais erscheinen im Vergleich zum Südflügel schmucklos (Renaissance-Stil). Eine der wenigen Ausschmückungen sind die Muscheln oberhalb der Fenster, Wappenzeichen des von Metternich. Auf dieser Nordseite kann man ebenfalls deutlich ausmachen, dass das Palais mit der Basilika verbunden ist. Grund dafür ist, dass Lothar von Metternich damals Teile des ehemaligen römischen Palais (palatium) / der heutigen Basilika abreißen ließ und die Überreste in sein kurfürstliches Palais integrierte. Erst im 19. Jh. wurde auf Veranlassung der Preußen das Palatium wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückgesetzt, so dass es heute zumindest eine optische Trennung Basilika – Palais gibt. Zum damaligen Kurfürstlichen Palais gehörte auch der Rote Turm (liegt dem Nordflügel gegenüber). Er war Teil des „Niederschlosses“ – Trakt für Verwaltung, Archive, usw. Das vor dem Roten Turm liegende prächtige Portal mit dem Hl. Petrus war das Hauptportal zum Niederschloss. Quellen: Materialien aus der Tourist-Information an der Porta Nigra bzw. Baedeker „Trier“ (2008)
Eine schöne Residenz mit toller Parkanlage
Der Kurfürstliche Palast in Trier befindet sich unmittelbar neben der Basilika am Rande der Altstadt. Es war einst Residenz der Kurfürsten in Trier. Heute, neu renoviert, dient es als Dienstleistungs - und Verwaltungsgebäude. Der angrenzende Park ist öffentlich und sollte unbedingt besichtigt werden. Eine tolle Parkanlage mit viel grün und sehr schönen Springbrunnen die wohl jeden begeistern.
Das Kurfürstliche Palais ist ein Rokokojuwel
Das Kurfürstliche Palais wurde vom Erzbischof Walderdorff erbaut und somit auch mit der Basilika verbunden. Damit wird es etwas von der Basilika verdeckt. Insgesamt liegt es an einem schönen Park, es strahlt mit überbordender Rokokopracht dort hinein. Im Park kann man sich vom vielen Pflasterlaufen in Trier etwas erholen, bevor es zu den Kaiserthermen geht.
Jetzt beherrbergt er lokale Verwaltungsbehörden
Frisch restauriert dominiert er die niedliche Parkanlage.