Kloster Maria Birnbaum

Aichach/Bayern
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Infos Kloster Maria Birnbaum

Laut einer Legende warfen schwedische Soldaten im Jahr 1632 ein Vesperbild (Pieta), das die Bewohner des Schlosses Stuntzberg aufgestellt hatten, in das sogenannte Jochmoos. Der Dorfhirte Johann Vogl aus Sielenbach fand das Marienbild und stellte es in einen hohlen Birnbaum. Als es in den Jahren 1659/60 dort einige Wunderheilungen gab, setzte die Wallfahrt zu diesem Marienbild ein. Im Auftrag von Philipp Jakob von Kaltenthal, dem Komtur des DeutschenOrdens wurde zwischen 1661 und 1668 von Constantin Bader die Wallfahrtskirche„Unserer Lieben Frau im Birnbaum“ erbaut. Die barocke Kirche wurde der Mutter Gottes mit den sieben Schmerzen geweiht. Im Jahr 1685 wurde die Bruderschaft zu den sieben Schmerzen Mariens gegründet, der heute noch fast 1000 Mitglieder angehören sollen. Die Kirche und die Wallfahrt sollte im Jahr 1803 aufgelöst werden, doch die Bauern aus der Umgebung übernahmen die Baulast, bis die Gemeinde Sielenbach später die Kirche kaufte. Von 1867/68 bis 1984 waren die Kapuziner für die Wallfahrt zuständig. Am 11. Oktober 1998 übernahm der Deutsche Orden wieder die Wallfahrtskirche. Er setzte das Konventgebäude in Stand und errichtete eine Wallfahrtsgaststätte sowie einen Klosterladen.