Das darfst Du gerne so sehen, mir erscheint das hier hingegen fast schon als Massenhysterie, die darin gipfelt, daß man wacker zur nächsten Polizeidienststelle wackelt und Anzeige erstatten will
,das alles basierend auf reichlich Spekulation und Hörensagen.
Wenn ich mal ganz ruhig und nüchtern die Situation betrachte, bleibt bei mir als faktischer Fehler - von mir aus auch fahrlässige Verfehlung - die Ausgabe von Sicherungsscheinen über das Ablaufdatum hinaus bestehen. Hierbei sollte man allerdings bedenken, daß keiner von uns bei den Gesprächen mit der Generali dabei war und nicht umsonst erscheinen mir diese, gerade für eine Versicherung, mehr als kulant bei der Behebung des Schlamassels. Auch sollte man bedenken, daß ich als Pauschalreisender ebenso Pflichten habe und es mir obliegt, die Vertragsbestandteile auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, dazu gehört halt auch ein gültiger Sicherungsschein, den ich mir nicht erst anschaue, wenn ich ihn benötige.
Die Inkassonummer ist natürlich sehr dubios, aber wer kann denn hier belegen, daß JT dafür verantwortlich ist und nicht ein übermotivierter Vertreter von TeleCash, der die Felle wegschwimmen sah?!
Ja, die Aussagen beim Gesichtskrebs und den Hotlines sind nicht wirklich stimmig und könnten durchaus besser abgestimmt sein, aber ist das wirklich etwas Neues und gerade in der Situation verwunderlich? Ich finde es hingegen außerordentlich erwähnenswert, daß man in der Situation nicht jeglichen Kontakt einstellt, wie oft genug erlebt in vergleichbaren Situationen, sondern immer noch für Kontakt offensteht und dabei auch weitere Schmähungen und Fehler riskiert.
Bliebe noch die grundsätzliche Frage nach der Beurteilung der Rechtmäßigkeit des Vertrages, aber vor allem der Kündigungen und auch wenn ich Dir zustimme, daß man durchaus argumentieren kann, der Vertrag durfte so nie geschlossen werden, bin ich mir nicht sicher genug zu konstatieren, dies resultierte automatisch ein Rücktrittsrecht und es fallen nicht doch noch Stornogebühren an. Ich schätze, das werden Andere final beurteilen müssen, womit wir beim letzten Punkt wären, der Erklärung von JT/dem IV, die Rücktritte wären nicht rechtens, was ich absolut nachvollziehen kann und für ihren Job halte, auch wenn das hier natürlich nicht gerne gelesen wird.
Der IV scheint mir nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen zu sein und mir fehlen eindeutig zu viele Informationen und das Wissen, um hier ein eindeutiges Urteil abgeben zu wollen, aber der Schritt mit der Anzeige erscheint mir als lächerlich, vor allem auch in Anbetracht der Gesamtsituation, welche uns m.E. noch ein wenig länger beschäftigen wird.
Ich wünsche allen Betroffenen eine zufriedenstellende Lösung, aber vor allem den betroffenen Mitarbeitern alles Gute, denn im Vergleich zu deren Problemen sind die hier vorgetragenen wahrlich Peanuts!