• Cinimini1
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    geschrieben 1508701087152

    Ich habe ohne Angabe eines bestimmten Datums danach verlangt.

  • HC-Mitglied985931
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    geschrieben 1508701419769 , zuletzt editiert von HC-Mitglied985931

    @vonschmeling sagte:

    Im Ernst, doc ... so wie es sich augenblicklich darstellt versucht das für JT tätige Factoring Unternehmen Gelder beizutreiben, die JT nicht zustehen. Das betrifft alle Forderungen zu Reisen, die nach dem 31.10. beginnen und dürften dies nicht wenige sein.

    Hat das nur "ein G´schmäckle" oder geht es schon in Richtung Arglist?

    Schuldner aus Sicht des Verbrauchers ist JT, die wiederum haben zugesagt, dass ihre Rechnungen erst nach der Reise fällig sind - vermutlich weil es keine Kundengeldabsicherung gibt.

    Fühle ich mich als Verbraucher durch dieses Vorgehen betrogen, ist der Betrüger derjenige, mit dem ich den Vertrag geschlossen habe (oder zumindest zu schließen beabsichtigte), also erstatte ich gegen ihn folgerichtig Anzeige.

    Daran kann ich keine blinde Bezichtigung oder sonst etwas erkennen ...

    Natürlich geht das ins Leere, wenn ich der Polizei gegenüber nicht klipp und klar von einem Betrugsversuch spreche. Man muss schon die Eier haben, das Kind beim Namen zu nennen.

    Mich würde interessieren als was du die Maßnahme betrachtest?

    Sorry Hase, ich war unterwegs und bin Dir noch eine Antwort schuldig.

    Wenn ich mich nicht vertue, ist der einzig Handlungsbevollmächtigte bei JT momentan der IV und dieser hat offiziell verkündet, daß Reisen ab 1.November erst im Nachhinein bezahlt werden müssen und ich glaube kaum, daß er dann hintenrum Geldbeitreibung betreibt. Das Inkassounternehmen wurde vom Factoringunternehmen beauftragt (was mir als absolute Schnellspritzmaßnahme erscheint), nicht von JT und deshalb habe ich bzgl. JT weder ein G`schmäckle, noch sehe ich Arglist oder gar Betrugsabsichten und finde deshalb jegliche Maßnahme in deren Richtung als verfehlt.

    Ich schrieb es ja schon weiter vorne, man sollte den richtigen Adressaten ermitteln und dafür fehlen mir einfach essentielle Informationen, aber für eine Betrugsanzeige gegen JT sehe ich momentan keinerlei haltbare Anhaltspunkte.

  • BrakerJunge
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    geschrieben 1508702832932

    @peter passau

    ich habe auf Grund der Problematik nicht gekündigt.

    @doc

    Hier dreht es sich in keiner Instanz um ein Faktoring-Unternehmen. Die einen Ziehen das Geld ein. Die Anderen machen Inkasso.

  • vonschmeling
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    geschrieben 1508702923137

    Ich habe ein gewisses Verständnis für den Impuls.

    Immerhin sollte dem IV bekannt sein, dass abgetretene Forderungen bestehen und das neue Angebot zur Zahlungsmethode dort offenbar noch nicht bekannt ist ...

    Nochmal: Ich bin der Ansicht, dass einer Kündigung bei gänzlich fehlendem Nachweis einer Kundengeldabsicherung bzw. bei der Versendung eines ungültigen schwerlich widersprochen werden kann, auch wenn der Betroffene keine Frist (was wäre denn angemessen, wenn man im Juli bucht und im Oktober noch kein Dokument erhalten hat?) gesetzt hat.

    Ich habe bei meinen Hinweisen sehr akribisch beachtet, dass es ganz verschiedene Positionen der Betroffenen gibt, inzwischen war ja auch cinimini so nett, die Haltung des von ihr/ihm konsultierten Rechtsbeistandes wiederzugeben.

    Soweit es mich betrifft sind Links und Zitate zu diversen Paragraphen des BGB entbehrlich, ich habe reifliche Überlegungen angestellt bevor ich bestimmte Aussagen dann hier traf.

    Mein unmaßgeblicher Rat: Abwarten und Tee trinken.

    Moderator*in im Reiseforum für die Bereiche Allgemeine Fragen und Reiseveranstalter/ Im Auftrag der Admins. "When a clown moves into a palace he doesn´t become a king, the palace becomes a circus." (Türkisches Sprichwort)
  • HC-Mitglied985931
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    geschrieben 1508703768939

    Dem kann ich mich nur anschließen und habe das ja auch schon getan, allerdings ging es ja um die Betrugsanzeige, die ich für absolut überzogen halte.

    BrakerJunge, ich gebe zu, ich habe mich mit der Gesellschaftsform von TeleCash nicht genau auseinandergesetzt und den Begriff von vonschmeling übernommen, allerdings denke ich schon, daß man dieses als Factoringunternehmen bezeichnnen kann und so wie ich das hier gelesen habe, haben sie Thorwaldt (oder so ähnlich) mit dem Inkasso beauftragt.

    Mir jedenfalls liegen keine Anhaltspunkte vor, daß JT da involviert war und deren Reaktion, diese Schreiben als Fake zu bezeichnen, bestärken mich nur in der Annahme, man war dort nicht nur nicht informiert, sondern sehr überrascht.

  • dumpf.backe17
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    geschrieben 1508710801665

    @doc3366: Meine „gute Nacht Geschichte“ hat euch ja am Wochenende anscheinend etwas Unterhaltung geboten – somit Ziel in diesem Punkt erreicht.

    @all:

    Ich finde es aber nach wie vor nicht korrekt, dass JT massenhaft Reisen mit Beginn 01.11. verkauft hat, ohne gültige Insolvenzabsicherung und den Reisepreis auch komplett ohne Vorlage eines Sicherungsscheines von den gutgläubigen Kunden abgebucht hat. Ob dies nun vorsätzlich erfolgte und eventuell eine Betrugsabsicht zum damaligen Zeitpunkt vorlag – der ob JT gutgläubig auf eine neue Versicherung gehofft hat kann und mag ich nicht beurteilen. Auch nicht, in wie weit Reisebüros in Regress genommen werden, die diese Reisen wissentlich des Fehlen einer gültigen Insolvenzversicherung vermittelt haben. Dazu fehlen mir natürlich – wie meines Erachtens auch euch – die genauen Hintergründe – und wir können auch nicht über die „Gesetzmäßigkeit“ urteilen - hier nur unsere eigene Meinung haben.

    Wir alle mutmaßen hier nun schön rum – aber keiner lässt den strafrechtlichen Aspekt mal prüfen. Also bin ich halt als treuer Bürger unseres Staates zur örtlichen Polizei „gewackelt“ – um unter andrem dies dort mal vorzutragen. Der freundliche Wachmeister hat mich dann ja aufgeklärt – dass ich schon einen konkreten Sachverhalt in Richtung Strafgesetzbuch abgeben müsste, damit er mich erst zum „Sachbearbeiter“ vorlässt. Ich hätte eigentlich erwartet, dass dieser (Sachbearbeiter?) meinen Vortrag anhört, mit mir abklärt, ob und welche Anzeige ich gegeben Falls erstellen könnte / sollte. Da war isch ja anscheinend zu naiv - ich hätte ich als Dienst am Bürger so angesehen, der mit seinen Steuern auch den Staat und somit die 3 Staatsgewalten monatlich finanziert. Aber man lernt ja auch jede Tag dazu - auch dank den verschieden Meinungen diesem Forum.

    Übrigens sehe ich das Anwaltsschreiben noch kritischer als das JT-Verhalten – darin wurden eindeutig unwahre Behauptungen abgeliefert (z.B. Sicherungsschein wäre vorhanden gewesen) – und es werden Kunden mit Massenanschreiben zur Zahlung von Anwaltsgebühren und JT-Reisezahlungen aufgefordert. Ist aber natürlich auch nur meine persönliche Meinung und mein "Bauchgefühl". Ich möchte nicht wissen, wie viele daraufhin die (möglicherweise) ungerecht geforderten Zahlungen geleistet haben. Aber anscheinend kann jeder einfach mal Massenschreiben versenden, und irgendetwas einfordern und muss laut mancher Meinung hier nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen - sofern da keiner eine Straftat anezeigt Aber wen sollen sich die Empfänger und juristischen Laien solcher Schreiben (strafrechtlich; privatrechtliche Forderungen ist mir klar) wenden, als nicht an die Polizei?

    Wäre ich zu dem Wachmeister "gedackelt", und hätte dort mitgeteilt, dass auf dem Parkplatz einer mit Pistole herum geschossen hat, wäre ich ja wohl auch nicht so abgewiesen worden – obwohl ich keine ja Anzeige wegen eventuellen Mordes oder ähnlichem abgegeben hätte. Das herumschließen mit einer Pistole ist ja generell nicht strafbar – könnte sich ja um einen berechtigten Dienstwaffengebrauch gehandelt haben.

    Als „rechtlicher Laie“ hätte ich mir jedoch etwas mehr von der örtlichen Polizeidienststelle erwartet – bin aber alles in alle konform mit dem Ergebnis meines „wackel“-Besuches (und meine „Eier“ sind immer noch dort, wo sie hin gehören).

    Auch wenn ich nu wieder viele sinnvolle Kommentare zu meiner „gute Nacht Geschichte“ befürchte - mehr möchte ich aber zum „Gewackel“ und manchen „Eiern“ hier nicht mehr abgeben – wäre meines Erachtens sinnvoller, wenn wir uns hier um die Kündigungen und Reaktionen von JT weiter unterhalten würden.

  • HC-Mitglied985931
    Dabei seit: 1287100800000
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    gesperrt
    geschrieben 1508711438524

    Ich gestehe Dir Deine Meinung durchaus zu, ich habe halt eine andere und bin froh, daß der Polizeibeamte genau so reagiert hat, wie er es tat und nicht noch mehr Steuergelder und Zeit verschwendet wurden.

    Eine Frage sei mir gestattet, wann genau ist Dir aufgefallen, daß der Sicherrungsschein fehlerhaft war und wann hast Du dies moniert?

  • dumpf.backe17
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    geschrieben 1508712496431

    @doc3366 - Danke - ich denke, da respektieren wir uns beide, auch mit teilweise unterschiedlichen Ansichten bzw. Meinungen.

    Das Fehlen des Sicherungsscheines habe ich am 04.10 moniert - die Abbuchung des kompletten Reisepreise von meinem Konto war bereits ca. 14 Tage vorher.

    Mit monieren meine ich dann den Widerruf des Reisevertrages, 3-4 Tage später auch noch explizit als Kündigung desselben ausgesprochen, jeweils begründet auf das Fehlen des Sicherungsvertrages und somit ungerechtfertigten Lastschrifteinzuges.

    Seit dem mehrfach Standard-Mails erhalten (in folgender Reihenfolge: z.Zt. keine Aussage möglich -> abwarten Lösung angestrebt -> IV hat Lösung gefunden -> Stornierung nur mit entsprechenden Gebühren möglich -> gleiche nochmals ...) jedoch kein Wort zu meiner (außerordentlichen?) Kündigung vom 04.10., die in jeder "Gegen-Mail" von mir aufgeführt wurde.

  • HC-Mitglied985931
    Dabei seit: 1287100800000
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    gesperrt
    geschrieben 1508712845090

    Ich hoffe, Du ziehst die Lehre daraus, wichtige Vertragsbestandteile demnächst bei ihrem Erhalt zu überprüfen.

    Ich habe durchaus Verstädnis dafür, daß man aus diesem Vertrag aussteigen wollte und nicht bereit ist, Stornogebühren zu zahlen, ob das rechtens ist, werden kompetentere Personen wahrscheinlich zu entscheiden haben,, ich wünsche aufrichtig viel Glück!

  • dumpf.backe17
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    geschrieben 1508713749786

    Die Lehre habe ich daraus bereits gezogen - das Thema Sicherungsschein gehe ich bei allen künftigen Buchungen sicherlich wesentlich sensibler an.

    Übrigens - wie ist denn deine Meinung, wie lange man vor der ersten Abbuchung bzw. Lastschrift auf die vollständigen Vertragsbestandteile warten muss/kann/darf? Ich bin davon ausgegangen, dass JT den Sicherungsschein auch im Nachgang, aber noch vor der Abbuchung oder dem veranschlagtem (Voraus-)Zahlungstermin eigenständig zur Verfügung stellt (bzw. stellen kann) und dann deren Vertragsverpflichtungen diesbezüglich erfüllt sind.

    Mit Abbuchung ohne den Schein begehen sie meines Erachten eine Vertragsverletzung, die zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.

    Letztendlich werden mein und ähnlich gelagerte Fälle wohl nur gerichtlich gelöst werden, falls JT die Kündigungen nicht akzeptiert. Aber dazu haben sie sich ja noch nicht individuell geäußert - sie darauf in ihrem Mailverkehr ja gar nicht ein.

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