• HC-Mitglied985931
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    geschrieben 1508715204658 , zuletzt editiert von HC-Mitglied985931

    Ich buche nur noch selten pauschal, aber der Sicherungsschein ist das Erste, was ich überprüfe, da ich selbst schon von einer Verasntalterinsolvenz betroffen war. Meine Meinung ist eindeutig, sie hätten ohne gültigen Schein gar nicht abbuchen dürfen und ich sehe die Kündigungen als absolut gerechtfertigt an, allerdings interessiert meine Meinung da eher nicht und ich bin gespannt, wie die Nummer weitergeht und ob JT/der IV tatsächlich soweit gehen, Stornogebühren einzuklagen.

    Daß auf die Sachlage von JT nicht individuell eingegangen wird, finde ich nachvollziehbar, meinem Rechtsverständnis nach dürfen sie es auch gar nicht.

  • BrakerJunge
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    geschrieben 1508734524207

    Nochmals zur Klarstellung: Telecash wickelt den Elektronischen Zahlungsverkehr für JT ab. Ich habe mir mal die Seite von denen angesehen. Da ist nichts mit Faktoring (=Verkauf von Forderungen!).

    Von JT war es auch nicht die feine Art so Reisen ohne Sicherungsschein zu verkaufen. Aber es ist legal, wenn die Rechnung erst nach der Reise bezahlt werden muss.

    @Peter Passau

    habe vergessen zu schreiben, dass ich nichts angezahlt habe.

  • peter_passau
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    geschrieben 1508741943579 , zuletzt editiert von peter_passau

    @Cinimini1: Vielen Dank für die Veröffentlichung des Statements deines Rechtsbeistands. Hat mir gut getan, das zu lesen, da ich jetzt zuversichtlicher auf einen positiven Ausgang des Ganzen blicke.

    @BrakerJunge: Es ist wohl richtig, dass der Verkauf von Reisen, die erst im Nachhinein bezahlt werden müssen, legal ist. Jedoch wurde diese Lösung erst NACH meiner Kündigung bekanntgegeben. Soll heißen, zum Zeitpunkt der Kündigung verfügte ich nur über die ursprüngliche Rechnung von JT mit dem Fälligkeitsdatum 3. Oktober (also über einen Monat vor meiner Reise). Selbst jetzt habe ich noch keine neue Rechnung erhalten, die dieses Fälligkeitsdatum korrigieren würde. Deshalb hatte ich hier im Forum nachgefragt, welche Situation gültig und rechtskräftig ist - diejenige zum Kündigungszeitpunkt oder (was völlig absurd erscheint) eine andere, die erst nachher entstanden ist.

    @doc3366: Auch ich buche nur selten Pauschalangebote, weshalb ich wenig Erfahrung im Umgang damit habe und deshalb (wie so viele andere hier) nicht sofort bei der Buchung das Vorhandensein des Sicherungsscheins geprüft habe. Bei zukünftigen Buchungen werde ich immer als Erstes einen kritischen Blick auf den Sicherungsschein werfen. Zu deiner Kritik an manchen Usern hier: Nicht jeder wandelt als Rechtsexperte durchs Leben; das ist, sofern man nicht gerade Jura studiert hat, gar nicht möglich und kann auch nicht die Erwartungshaltung sein. Als Laie geht man schließlich normalerweise davon aus, dass alles seinen korrekten Weg geht.

    Der Mensch ist gerade so glücklich, wie er sich zu sein entschließt. (Abraham Lincoln)
  • HC-Mitglied985931
    Dabei seit: 1287100800000
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    geschrieben 1508743932581

    Man muß wahrlich kein Rechtsgelehrter sein, um Verträge, die meist irgendwo im vierstelligen Bereich angesiedelt sind, zu schließen, heißt für mich im Umkehrschluß, auch als Laie sollte man sich zumindest mit den wichtigsten Bestanteilen dessen auseinandersetzen, was man unterschreibt.

    Ich könnte jetzt die Teebeutel meines Namensvetters bemühen, lasse es aber lieber :wink:

  • Kerschdel
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    geschrieben 1508744709387

    Heute das 1. Mal Nachricht von JT bekommen, nachdem ich am 01.10. außerordentlich gekündigt habe und ihnen das angebliche "Fake"-Schreiben des Anwaltes zugeschickt habe:

    Sehr geehrte Frau.....

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Gern prüfen wir das beigefügte Schreiben.

    Die Buchung ist jedoch weiterhin aktiv.

    Ihrem Wunsch nach einer kostenfreien Stornierung können wir nicht

    nachkommen. Der Eintritt der Insolvenz führt nicht zum automatischen

    Erlöschen der geschlossenen Verträge.

    Unsere Bereitschaft zur Durchführung der gebuchten Reise und die

    hierfür notwendige Kostentragung haben wir zugesagt.

    Sie haben allenfalls die Möglichkeit, gem. unseren AGB gegen Zahlung

    der dort geregelten Stornogebühr … vom Vertrag zurückzutreten.

    Um Ihr Anliegen schnellstmöglich zu bearbeiten, bitten wir Sie, aufden gesamten E-Mail-Verlauf zu antworten.

    Bei weiteren Fragen sind wir täglich zu den unten stehenden

    Geschäftszeiten erreichbar.

    Herzliche Grüße

    Ihr JT Touristik Team

    Na sitzt bei denen ne Schraube locker. Ich habe keinen Wunsch geäußert, sondern außerordentlich GEKÜNDIGT.

    Habe wie viele andere auch ne neue Reise gebucht, gleicher Zeitraum, gleiches Hotel.....

    :-D Hätte da ne gültige tolle Reise von JT zu verschenken, jemand Interesse???? :-D :-D

  • peter_passau
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    geschrieben 1508745259967 , zuletzt editiert von peter_passau

    Ich frage mich langsam, ob sich JT da absichtlich doof stellt, um noch schnell die Stornogebühren der eingeschüchterten Kunden einzukassieren und nicht selbst auf den Storno-/Entschädigungskosten, die die Hotels etc. wahrscheinlich von JT verlangen, sitzen zu bleiben.

    Oder sind sie wirklich felsenfest davon überzeugt, im Recht zu sein und die Kündigungen einfach zurückweisen zu dürfen?

    Der Mensch ist gerade so glücklich, wie er sich zu sein entschließt. (Abraham Lincoln)
  • Kerschdel
    Dabei seit: 1506876881457
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    geschrieben 1508745567598 , zuletzt editiert von Kerschdel

    ich glaube einfach die armen Mitarbeiter dort werden angehalten, jedem so eine Antwort zu senden. Wenn die es entscheiden dürften, wären sie wahrscheinlich eh schon lieber seit 3 Wochen im Urlaub und wir hätten unsere Kündigungsbestätigung. :-)

    Ich frage mich jetzt nur, ob es was bringt, zusätzlich noch einen Rechtsanwalt mit einzubeziehen, obwohl ich dank vonschmeling und anderer Verfasser hier, die Schreiben eigentlich richtig verfasst habe.

    Was meint Ihr? Immer noch abwarten und Tee trinken oder lieber Wellen schlagen??? Bin Ratlos, hab auf jeden Fall keinen Bock am Ende für eine eigentlich billige Portugalreise das doppelte plus Anwaltskosten hinzulegen......

  • Kerschdel
    Dabei seit: 1506876881457
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    geschrieben 1508745869099

    und noch die nächste Frage...Was ist wenn sich jetzt einige Kunden einschüchtern lassen und die mittlerweilen hohen Stornogebühren bezahlen. Was ist mit der Rechnung vom Anwalt????? Am Ende dürfen die armen dann auch noch den bezahlen, da sie die Reise ja dann storniert haben....Puh.......ist das alles verzwickt....

  • Kerschdel
    Dabei seit: 1506876881457
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    geschrieben 1508746328910

    und noch zum Schluss....ich verfolge diesen Thread seit 01.10. und weis, dass vonschmeling eigentlich gar nicht betroffen ist, d.h. keine Reise gebucht hat, sondern seine/ihre Freitzeit für uns Betroffene opfert und das täglich von früh bis meist spät nachts, also verstehe ich einige hier nicht, so scharf gegen die Aussagen von ihr/ihm vorzugehen. Wer von euch würde sowas machen, wenn er gar nicht betroffen wäre? Also nochmals vielen Dank an @vonschmeling, ohne Sie hätte ich in den letzen Wochen nicht so beruhigt schlafen können.

    PUNKT!

  • peter_passau
    Dabei seit: 1342483200000
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    geschrieben 1508747367580 , zuletzt editiert von peter_passau

    @Kerschdel: Bin ganz deiner Meinung. Ich bin mehr oder weniger auch ratlos angesichts der verworrenen Situation, habe aber beschlossen, erst mal abzuwarten. Stornogebühren werde ich erst zahlen, wenn ich dazu gezwungen werde, was aber (hoffentlich) nicht eintreten wird. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass, falls es tatsächlich hart auf hart kommen sollte, diejenigen Stornogebühren berechnet werden müssten, die zum Zeitpunkt der Kündigung galten, da diese ja von JT als "Stornierungswunsch" bezeichnet und wahrgenommen wurde ;-)

    @vonschmeling: Auch von meiner Seite nochmals ein großes Dankeschön für das herausragende Engagement und die Zeit, die du für uns opferst sowie für deine beruhigenden Worte.

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