Jau, das sind in der Tat Profis ... genau wie die Verhandlungsführer auf der Seite des Veräußerers.
Vielleicht sollte man sich diesem Wissen gelegentlich demütig und wortlos überstellen?
Ich vermute (hoffe?) BrakerJunge ist ein absoluter Laie!?
Jau, das sind in der Tat Profis ... genau wie die Verhandlungsführer auf der Seite des Veräußerers.
Vielleicht sollte man sich diesem Wissen gelegentlich demütig und wortlos überstellen?
Ich vermute (hoffe?) BrakerJunge ist ein absoluter Laie!?
Das wir keine Freunde werden ist mir klar und damit kann ich leben.
Nur ich muss dich enttäuschen. Ich bin Betriebswirt mit Schwerpunkt Rechnungswesen.
Aber warum Verteilungen ich mich jetzt.
Selbst wenn du Prospekteverteiler wärst war meine Bemerkung einfach unpassend, und ich möchte mich dafür aufrichtig entschuldigen.
Ich glaube allerdings trotzdem nicht, dass die Forderungen an die Kündiger aufrecht erhalten werden, allein wegen der schwindligen Rechtsgrundlagen.
Aber man kann nie wissen ... damit hast du vollkommen Recht.
Ich wünschte, dass ich unrecht hätte. Aber es beginnen (etwas) über drei Jahre Ungewissheit, ob es abgeschlossen ist oder nicht. Ich kenne das aus der Zeit des Filesharings.
Die Ausgangslage bleibt ja dieselbe, BrakerJunge.
Selbst wenn Schwarz erneut mit Forderungen aus der Torte springt kann man diesen imho doch recht gelassen entgegentreten.
Zudem lief da so einiges verquer mit Factoring und direkter Forderung durch den Anwalt ...
Das müssen die entweder akribisch entflechten oder sofort abschreiben, denke ich.
Hallo, wollte von unsere Anstrengung das Geld zurück zu bekommen berichten. Reise wäre am 4.10. nach Kreta gegangen. Hotel hatte uns nicht mehr auf der Liste ( weil von JT nicht bezahlt) und wir hatten beschlossen mit zwei kleinen Kindern nicht ins Ungewisse zu reisen, noch dazu als das Hotel uns schriftlich bestätigt hatte, das es für unseren Reisezeitraum ausgebucht war. Wir haben HolidayCheck am 3.10. darüber informiert, dass wir den Reisevertrag wegen Nichterfüllung kündigen. Mit JT hatten wir auch noch telefoniert, die wollten Am Tag der Abreise haben wir zufällig die Mails gecheckt und drei Stunden vorher erfahren,
Mist zu schnell gewesen 😬 also drei Stunden vor Abflug kam Mail von Hotel es wäre jetzt doch bezahlt. Wir hätten noch packen müssen und zum Flughafen...
Unschaffbar ... Mittlerweile kümmert sich ein Anwalt um unser Geld. Die Mühlen mahlen seeehr langsam. JT verweigerte eine Erstattung, ERV prüft noch. Wir hoffen wirklich sehr, dass wir unseren Reisepreis zurück bekommen
Ganz blöde Konstellation, Kerstin1975 ...
Die Reisen waren noch versichert, einen konkreten Anlass die Buchung anheim zu stellen gab es m.E. demnach nicht.
Du hast also quasi mitten in die Ratlosigkeit entschieden und wäre ein Antritt der Reise sicherlich die geschmeidigere Variante gewesen.
Ich befürchte, dass JT Stornokosten zu Recht beansprucht und der Versicherer einer Erstattung zu Recht widerspricht.
Ich war vom 8.10.-15.10.17, also relativ frisch nach der Insolvenzmeldung, in Ägypten. Die Tage vor der Reise waren nervenaufreibend, unterm Strich hatte aber alles geklappt. Mit Ausnahme des Transfers. Also habe ich mir ein Taxi genommen. Die Kosten hatte ich nach meiner Rückkehr der ERV übergeben, die ERV hatte mir vor rd. 10 Tagen die Erstattung schriftlich zugesichert, die Zahlung war kurz danach eingegangen. Es handelt sic aber lediglich um 25€, also nicht um einen größeren Betrag.
schön, dass Du trotz zwischenzeitlicher Unmutsäußerungen Dir gegenüber von manchem Forennutzer weiterhinall den anderen mit gutem Rat zur Seite stehst. Ich habe heute die letzten 20 Seiten gelesen und war erschrocken, in welcher Art und Weise sich hier manche äußern. Zumal diese das Forum für eigene Sachen zuvor genutzt haben.
Also bitte weiter so.
Ich wünsche allen, dass sich ein gütliches und zufriedenstellendes Ergebnis einstellt.
Herzlichen Dank für deinen Zuspruch, Holm ... ich steck sowas weg, bin Kummer gewohnt.
Freut mich, dass deine Chuzpe belohnt wurde und letzten Endes alles gut lief!
Wäre nett, wenn du gelegentlich mal über den Fortschritt in deiner Sache berichtest (natürlich erst wenn die Brisanz raus ist!).
Ich habe Verständnis für die enorme Verunsicherung, schließlich wurde hier ja auch ziemlich dramatisch berichtet über Maßnahmen gegen die JT Urlauber vor Ort, die bereits am Flughafen abgefischt und erneut zur Kasse gebeten wurden von den Incoming Agenturen, begleitet von der Drohung andernfalls keine Beherbergung oder auch nur einen Transfer zu erbringen. Das war schlichterdings eine Riesensauerei und hätte so einfach nicht passieren dürfen.
Ich hab´s in der akuten Situation schon mal geschrieben: Die schiere Auskunft des Hotels man stehe nicht auf der Reservierungsliste ist nichts worauf man sich später berufen kann um Kompensationsforderungen nach Nichtantritt der Reise zu vermeiden. Schließlich sind Hotels, Airlines und Incomings reine Erfüllungsgehilfen, mit welchen man kein direktes Vertragsverhältnis eingegangen ist. Streng genommen dürften sie solche Auskünfte dem Veranstalterkunden gar nicht überlassen. Das ist die Theorie.
In der Praxis sehe ich eine Familie, die bei der Anreise mit der Hiobsbotschaft konfrontiert wird, sie müsse bei Ochs und Esel, Schaf und Kuh übernachten und könne den Zustand noch nicht einmal mit einer erneuten Zahlung heilen, da die Bude bis zur letzten Besenkammer ausgebucht ist ... grauenhafte Vorstellung. Und schließlich hat auch nicht jeder ein Erstatzsparschwein, das er mal eben so köpfen kann trotz der Aussicht auf spätere Erstattung der zusätzlich aufgebrachten Kosten.
Will sagen: Die Zweifel und die Entscheidung nicht zu reisen an sich kann ich verstehen, ich sehe nur noch nicht so recht woraus euer Anwalt einen Anspruch gegen den Versicherer herleiten möchte. Der Veranstalter ist eh raus ...
Mit etwas Glück wird der Versicherer Fünfe gerade sein lassen und befinden, auf die Kerstin1975s käme es nun auch nicht mehr an bei der Regulierung, nur leider kann ich daran offengestanden noch nicht so recht glauben.
Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!