@sany75 sagte:
haben nun nochmal check24 angerufen und mitgeteilt, dass def. alle jt kunden am flughafen zur kasse gebeten werden. antwort von check24: es ist nicht rechtens, es ist alles bezahlt, wir sollen nicht zahlen und wenn nur unter protest und dies auch so schriftlich festhalten lassen oder wir sollen zur not die botschaft einschalten...
Die Incoming Agentur in der Türkei muss Forderungen der Hoteliers bedienen, vielleicht wird das Verhalten ein wenig verständlicher wenn man sich mal in deren Lage versetzt. Da stehen vermutlich Millionenbeträge offen und mit Titeln bei Insolvenzen haben die fast alle sehr einschlägige Erfahrung. Es liegt aus ihrer Sicht demnach näher, die "Gunst der Stunde" zu nutzen und die Gelder direkt von den Hotel- und Transfergästen zu verlangen, zur Sicherheit und wohl wissend, dass diese sie sich zurückholen werden. Sie hingegen haben in schöner Regelmäßigkeit mit dem Insolvenzofenrohr ins Gebirge geschaut. In EU Reiseländern ist die Unsicherheit geringer, die Garantie wird daher recht mühelos vor Vorauszahlungsbegehren schützen.
"Es ist alles bezahlt" ist eine etwas sportliche Behauptung - daran darf man gewisse Zweifel haben, insbesondere bei Nicht-EU Zielen.
Dass man sich eine Zahlung quittieren lässt halte ich so oder so für selbstverständlich, die Botschaftsmitarbeiter werden jubeln über den Vorschlag von Check-24 und vermutlich gleich mal die Moves proben ...
Ich empfehle nicht, die Reise nicht anzutreten, es können ggf. enorme Kompensationen gefordert werden.
JT hat bis 14.10. stattfindende Reisen im rechtlichen Sinne korrekt abgesichert, ein schlichtes No-Show in der Erwartung des Eintritts der Versicherung dürfte ins Leere gehen und man bleibt dann auf den Stornokosten sitzen.