Sagen wir´s so: Sofern das alles so oder ganz ähnlich stattgefunden hat, haben diese Privat-Rundreisen in der Tat Verbesserungspotenzial. Ich teile jedoch auch die hier eben geäußerte Ansicht, dass die Beschwerde viel zu detailliert vorgetragen wird (zig Wiederholungen), und es entsteht beim Lesen leider der Eindruck, dass die Reiseteilnehmer sich bezüglich mangelnder Privatsphäre in eine Art Feindbild verstrickt haben - ein Mangel an objektiver Risikoeinschätzung ist wohl illuster beschrieben mit ihrem Verhalten bezüglich Geld und Papieren?! Wer lieber riskiert, seine Barmittel samt der Passdokumenten in reissenden Fluten zu verlieren, als sie einem Fahrer oder Guide anzuvertrauen, der offenkundig bemüht ist, seinen Job nicht auf´s Spiel zu setzen, handelt meines Erachtens nicht mehr objektiv "vernünftig". Entweder ich verzichte aus Mangel an Vertrauen auf die Tour, oder ich lasse Fünfe grade sein ... alles andere ist einfach nur bizarr!
Es ist zudem nicht weiter verwunderlich, dass man mit den Begleitern auf einer privaten Rundreise in rel. engem sozialen Kontakt steht ... was nun, wenn die Jungs einfach nur ungeschickt in der Wahl ihrer Smalltalk-Themen waren? Zumindest betreffend die indische Mentalität weiß ich, dass man dort mit privaten Sachverhalten - wie Einkommen oder Wohnsituation - wesentlich offener umgeht, als bei uns. Ich unterstelle, dass sich die Urlauber bezüglich ihrer Position als Big Spender ein wenig verrannt haben.
Dto der Hinweis auf Trinkgeld ... bekanntermaßen tragen teutonische Touristen diesbezüglich nicht eben "Spendierhosen", traurig genug, dass das langsam weltweit durchgesickert ist und man daher einen besonderen Informationsbedarf sieht.
Ich würde mir wünschen, dass der Veranstalter sich angeregt fühlt, die Abläufe seiner Touren einer genauen Prüfung zu unterziehen; allerdings erreicht man das ggf. auch mit einem Zehntel des Aufsatzes, oder eben nicht.
Nun hat Beschwerdeführer schon in seinem Schreiben an DERTOUR die Veröffentlichung in einem hochfrequentierten Forum als Drohung benutzt (finde ich übrigens nicht sehr gelungen!?), darf man also annehmen, dass bislang eine befriedigende Reaktion ausbleibt?
Zum Ansinnen der Entschädigung: Das gehört im Unterforum Meinungen zum Reisereicht bewertet, ich sehe allerdings nicht den geringsten Anhaltspunkt für eine bezifferbare Forderung.